Hier entstehen die ersten Coolspots

Floridsdorfer Markt (Schlingermarkt), 1210 Wien

Der Schlingermarkt, auch bekannt als Floridsdorfer Markt, trägt seinen Namen aufgrund des den Platz einfassenden Gemeindebaus „Schlingerhof“. Als letzter ständiger Markt in den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt ist er der erste Wiener Markt mit einem Leitbild, welches im November 2018 entsprechend der im Oktober 2018 in Kraft tretenden Novellierung der Wiener Marktordnung herausgegeben wurde. Mit dem Leitbild wird die Rolle von öffentlichen Räumen als Kommunikationsort in Städten wie auch die Rolle der Nahversorgung und lokalen Lebensmittelproduktion im urbanen Raum aufgearbeitet.

 

750 Meter entfernt von der S- und U-Bahnstation Floridsdorf (Richtung Norden) liegt der Schlingermarkt in einem der ältesten Siedlungsbereiche des Bezirks. Der unmittelbar angrenzenden Brünner Straße folgen stadtauswärts großflächige Industrie- und Gewerbegebiete und Siedlungserweiterungsgebiete der Nachkriegszeit (Großjedlersdorf, Leopoldau).

Esterhazypark, 1060 Wien (vor dem Haus des Meeres)

Zentral gelegen im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf stellt der Esterházypark eine der flächenmäßig größten (rund 10.600 m²) (vgl. Stadt Wien s.a.) öffentlich zugänglichen Grün- und Freiflächen im Bezirk und den umliegenden Bereichen dar. Architektonisches Erkennungsmerkmal des Parks ist zweifelsohne der Flakturm. Einst als Leitturm (als Ergänzung zum Gefechtsturm in der nahegelegenen Stiftskaserne) während dem Zweiten Weltkrieg erbaut, dient er heute als Museum (Haus des Meeres und Flakturmmuseum), Kletterwand und Kunstobjekt.

 

Der Park wird gesäumt von zahlreichen Bäumen, die im dicht bebauten innerstädtischen Bereich wertvolle mikroklimatische Effekte leisten: Verdunstungskühlung durch Evapotranspiration, Schattenbildung, Erholungsräume, Staubbindung etc. Die Schattenbildung ist dabei für die Nutzung der Spiel- und Sportplätze, Hundespielplatz, Verweilmöglichkeiten und den Vorplatz des Haus des Meeres, welches als Planungsgebiet des Projekts dient, von besonderer Bedeutung.

 

Der Park fügt sich in die nach Süden leicht abfallende Umgebung insofern ein, dass visuell merkliche Höhenunterschiede von bis zu drei Metern zum vorgelagerten Fritz-Grünbaum-Platz entstehen. Über mehrere Stiegen und Rampen ist der Zugang zum Park möglich und wird so in die Umgebung eingegliedert. Für Personen in Rollstühlen, Personen, die mit Kinderwägen und weiteren mobilitätsunterstützenden Geräten unterwegs sind, ist der barrierefreie Zugang über die Schadekgasse und die Gumpendorferstraße möglich. Zur Gumpendorfer Straße hin bleibt der Niveausprung durch eine Mauer vermerkbar, welche künstlerisch das Haus des Meeres ankündigt (Wandbemalung) und von vier barocken und denkmalgeschützten Steinfiguren geziert wird.